Timo Schmitz

Rheinische Post - FDP: 23-Jähriger will Chef im Kreishaus werden

Der FDP-Kreisvorsitzende Bernd Reuther (rechts) mit Landratskandidat Timo Schmitz (Foto: Lars Fröhlich/ FFS)

An Mut und Überzeugung mangelt es dem jungen FDP-Politiker Timo Schmitz nicht. Es gehört einiges dazu, sich als 23-jähriger Tourismus-Student, der aktuell für eine touristische Unternehmensberatung tätig ist und an seiner Bachelorarbeit schreibt, auf dem Parteitag der FDP Kreis Wesel hinzustellen und zu verkünden: "Ich möchte nächster Landrat im Kreis Wesel werden."

Und in seiner Rede in der Weseler Niederrheinhalle legte der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen sogar noch nach: "Wir Freidenker haben Visionen, Wir sind die, mit denen keiner rechnet. Ich werde liberaler Landrat in Nordrhein-Westfalen und der Jünste noch dazu." Dass hinter dem Selbstbewusstsein des Nachwuchspolitikers aber auch eine klare Vorstellung, wie Kreispolitik zukunftsfähig aussehen soll, steckt, zeigt Schmitz, als er am Wochenende die Schwerpunkte seiner zukünftigen Tätigkeit als Landrat hervorhebt.

Da ist die Rede von einer digitalen Umstrukturierung der Verwaltung, die sowohl die Mitarbeiter der Kreisverwaltung einbezieht als auch einen Mehrwert für die Bevölkerung schafft. Schmitz spricht von soliden Finanzen einem schlanken Haushalt, der die kreisangehörigen Kommunen durch eine geringe Kreisumlage die Lift zum Atmen lässt. Er weist auf die Zahlreichen Möglichkeiten des Kreises Wesel als Freizeitregion hin und möchte diese weiterentwickeln.

Er möchte junge Menschen an den Kreis binden, ihnen mehr Anreize bieten, nach dem Studium sesshaft zu werden. Und er ist der Auffassung, dass Klimaschutz nicht beschlossen, sondern angepackt werden muss, fordert, dass die Aufforstung der Wälder, die die Liberalen schon seit geraumer Zeit für das beste Mittel , das Klima zu schützen, halten, für den Kreis Wesel kommen muss.

Und dann betont Timo Schmitz noch einmal, dass er "mit dem liberalen Support der Freien Demokraten und der Jungen Liberalen" die Kräfte bündeln will, um einen engagierten Wahlkampf zu führen. "Bei uns interessiert es nicht wo du herkommst, wie alt du bist und was du machst" Bei uns zählt der Blick nach vorne: Wir wollen wissen, wo jemand hin will. Und ich will auf den Chefsessel des Kreishauses."